Wie kann man besonderen Menschen Danke sagen? Mit lieben Worten und Geschenken, die auch gar nicht viel kosten müssen, dafür aber von Herzen kommen und unerwartet sind.
Hier mein Danke an meine Eltern, die immer für mich und meine Familie da sind und sich ganz oft selbst in den Hintergrund stellen.
Jedes Jahr gestalten sie liebevoll Adventskalender für meine Kinder und auch für mich und meinen Mann. Schon im letzten Jahr haben sie einen kleinen Adventskalender von mir bekommen, aber in diesem Jahr hatte ich was besonderes vor.
Denn meine Mama liebt die Tunnelkarten von Miriam genauso sehr wie ich. Und deswegen bekommt sie den Setzkasten/Adventskalender mit wechselbarem Tunnelkartenmotiv. Die Idee hatte ich, seid Miriam uns ihre Idee und die ersten Entwürfe im Kreativteam vorgestellt hat. Ab diesem Moment tanzten die Ideen in meinem Kopf. Vor ein paar Tagen dann endlich ging es los mit dem Basteln. Zunächst die Entscheidung groß oder klein. 
Na, wenn schon, dann groß, oder. Der große Rahmen ist 37 x 37 cm groß. Tja und das ist so groß, das ich meine Fotoecke im Bastelzimmer verlassen musste. Denn da passte er nicht rein. Deswegen nun Fotos aus dem Wohnzimmer.


Hier sieht man auch gut wie groß er ist, denn er steht auf unserem Kaminofen.
So jetzt ist das Geheimnis auch ganz gelüftet (wenn denn alle Verwandten und Freunde still halten, denn meine Eltern gucken hier nicht und sie bekommen ihn erst nächste Woche)

Ich habe bewusst den Rahmen in weiß gestaltet. Das ist neutral und so kann ich auch mal nur die Kästen wechseln oder auch weglassen, damit es ein Setzkasten wird. 
Dann die Entscheidung welches Motiv soll in die Mitte? Klar ich kann hier wechseln, aber am Anfang soll es doch was besonderes sein. In die engere Wahl kam dieses Motiv und die Krippe, aber ich fand dieses hier dann schöner. Vielleicht mach ich die Krippe noch fertig. Dann können meine Eltern in der zweiten Hälfte der Adventszeit wechseln 😉

Erst wollte ich sogar zwei verschiedene Beleuchtungen einbauen. Einmal nur, das der Stern leuchtet, und einmal eben die komplette Hintergrundbeleuchtung, wie ihr hier seht. Aber die eine LED war zu groß und klobig, und die andere hätte mit Kupfertape befestigt werden müssen oder gelötet, beides nicht gerade meine Stärken. Also nur die Hintergrundbeleuchtung, die aber finde ich sehr edel wirkt (das kommt auf den Fotos gar nicht so rüber.

Da meine Mama und mein Papa, genauso wie ich, lieber das schlichte mögen, ich mich aber trotzdem austoben wollte, habe ich die Deckblätter nicht mit Print and cut gestaltet sondern in dem gleichen Farbton wie das Rentier geschnitten. 
Darauf kamen dann die Zahlen, die Miriam schon in dem Paket mit drin hat. Die habe ich aus dem gleichen weiß geschnitten, wie den Rahmen (ok, wer genau hinsieht, merkt das es zwei Weißtöne sind, aber psst, leider gab es kein weiß mehr in dem Onlineshop, in dem ich immer bestelle, und ich hatte nur noch 4 Bögen 50x70 cm und die haben halt nicht gereicht, also musste ich im örtlichen Bastelgeschäft nachkaufen, aber man sieht es echt nur wenn man genau hinsieht).

Auch alle Motive habe ich aus Tonkarton ausgeschnitten. Da kam mein CB09 Messer echt an die Grenzen, denn die kleinen Motive durften nicht größer sein als 2 x 2 cm !!! Und trotzdem sind die Schneeflocken wunderschön geworden.
Alle Motive, bis auf den Nikolaus, sind aus dem Silhouette Store.
Der Nikolaus kommt Celine Adekunle (Kronenkind) 

Hier hab ich weil es mir doch zu filigran in der Größe wurde, ein Offset um das einfarbige Motiv gelegt und nur dieses geschnitten. Dadurch sind zwar einige Feinheiten verloren gegangen, aber ich finde ihn immer noch genial.
Die Sternschnuppe habe ich auch mit Foampads aufgeklebt, dadurch bekommt er noch mehr Tiefe.

Die Füllung kommt erst im Laufe der nächsten Woche. Hier nur mal ein Beispielbild, was allein in eine kleine Schachtel reinpasst. Die zwei Minitafeln passen gut rein (die sind noch vom Martinssingen gestern übrig geblieben).

Insgesamt habe ich 8 Bögen 50x70 cm Tonkarton weiß (Folia 220g) und 2 Bögen 12x12 Inch Riffeltonkarton beige (220g von faltkarten.com) und einen Bogen Tonkarton hellblau in Leinenoptik (220g  von VBS-Hobby) verarbeitet. Der Plotter hat bestimmt insgesamt 3 h geschnitten und ich mindestens genauso lange zusammen gesetzt. Die Zeit für die Entscheidungen noch nicht mit eingerechnet.

Ein Mammutprojekt, was sich sehen lassen kann und sich echt gelohnt hat. 
Und vorallem ein Mammutprojekt, in dem ganz ganz viel Liebe steckt.

Und jetzt muss ich schon wieder warten, denn frühestens nächste Woche Freitag werden meine Eltern ihr unverhofftes Dankeschön-Geschenk bekommen.

Und hier noch mal die Links zu den Dateien

 

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