Bokeh Technik

Bokeh Technik

Alle 14 Tage zeigt Nicole Weiße von Stempeldreams76 in der Gruppe von Memories4you auf Facebook eine Technik, ein Layout oder einen Kreativ-Vorschlag.
Beim letzten Mal hat sie die Bokeh-Technik erklärt und damit eine Trauerkarte gestaltet. Die hat mir so gut gefallen, das ich diese so ähnlich nachgebastelt habe.

Den Hintergrund hab ich mit Distress Oxide geblendet. Dann hab ich mir aus Schablonenfolie mit dem Plotter verschieden große Kreise geschnitten. Diese wurden dann wild mit weißer Stempelfarbe von Versa vorsichtig gewischt, auch überlappend, so das dieser Bokeh Effekt entsteht.

Das Motiv mit der Pusteblume und der Text sind aus dem Stempelset Trauer von Memories4You. Das habe ich dann mit Versafine schwarz gestempelt. Das ganze erst auf eine dunkelbraune Mattung geklebt und dann auf die weiße Grundkarte. Die fertige Karte hat die Maße 10,5 x 14,5 cm.

Dann wollte ich in der gleichen Technik noch eine Herbstkarte basteln. Aber nicht mit Bokeh-Kreisen sondern mit Bokeh-Blättern (ob es sowas gibt – keine Ahnung – ich hab den Begriff einfach so neu zusammen gesetzt)

Dafür habe ich das Blatt aus meinem Kartenset Weintraube in verschiedenen Größen aus Schablonenfolie geschnitten.
Auch hier hab ich den Hintergrund oben und unten mit Washitape erst abgeklebt damit es da weiß bleibt und dann mit Distress Oxide geblendet. Dann kam meine selbstgemachte Bokeh-Blätter Schablone zum Einsatz und ich habe mit weiß den Effekt aufgetragen. Es sah fast wie fallende Blätter aus. 

Leider ist mir oben das Papier beim Washitape abziehen gerissen. Erst hätte ich heulen können und dann hab ich mir gesagt – lass es – es sieht vintage aus, oder so als ob der Wind die Farbe weggeweht hätte. Ich bin halt nie um eine Ausrede verlegen.

Auf dem Bild erkennt man auch gut meinen Stencil.

Die Stempel sind ebenfalls von Memories4You.

Videoanleitung beleuchtete Popupkarte

Videoanleitung beleuchtete Popupkarte

Nachdem ich meine beleuchtete Popupkarte gezeigt habe, wurde ich immer wieder gefragt, wie ich das gemacht habe. Meine Anleitung in Textform war wohl doch nicht so aussagekräftig.
Deswegen habe ich das ganze noch als Video-Anleitung gemacht. In dem ersten Video hab ich mich nicht getraut, das Löten zu zeigen unter laufender Kamera. Hinterher habe ich mich geärgert, denn ich möchte euch schon Mut machen. Ich habe jetzt erst 7 Lampen gelötet und es wird immer besser. Unter den Videos findet ihr die Bezugsquellen.

Deswegen hab ich dann doch auch noch ein Video nur vom Löten der SMD-LED gemacht.

Bezugsquellen und Werbung

Bei einigen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate Links. Da kommt ihr direkt zum Shop und kauft ganz normal ein, für euch kostet es nicht mehr. Ich bekomme allerdings dafür eine kleine Provision. Das ist quasi ein kleines Dankeschön von euch für mich, das ich diese (und ich Zukunft auch weitere Videos mache)

Die Karte

Popupkarte Haus mit Christbaum

Die einfache, aber teure Variante mit Chibitronics (das Set enthält auch schon die Kupferfolie)

 

Die Lötvariante, günstig, und mit etwas Übung gut zu schaffen

Weiteres Material

Und zu guter letzt meine Lieblingspinzetten, mit denen ich entgittere, kleine Löcher bohre, die LEDs halte beim löten etc.

 

Beleuchtete Popupkarte

Beleuchtete Popupkarte

Vor ein paar Tagen hat Miriam ihre neue Popupkarte Haus mit Christbaum vorgestellt. Und da hatte ich gleich irgendwie die Idee, wie wäre es, die zu beleuchten.
Das war schon immer so ein Traum, eine beleuchtete Popupkarte. Aber würde ich das hinbekommen? Wohin mit der winzigen LED – wie umsetzen, das sie nicht die ganze Zeit leuchtet, wie die Stromleiter verstecken? Lauter Fragen.

Also hab ich die Karte erst einmal geplottet und mit Polychromosstiften coloriert. Ich wollte es so aussehen lassen, das gerade frisch Schnee gefallen ist, aber man noch das Tannengrün und auch das Vogelhäuschen gut sehen kann. Ich habe dann kurz überlegt, sogar Möbel von innen zu zeichnen, aber das habe ich wieder verworfen. Stattdessen habe ich von innen hinter die Fenster gelbes Transparentpapier geklebt, so das es auch unbeleuchtet schon ein bisschen wie hell erleuchtet aussieht.

Popup Karte Haus mit Christbaum coloriert Seitenansicht mit Vogelhaus

Popup Karte Haus mit Christbaum coloriert Seitenansicht mit Vogelhaus

Popup Karte Haus mit Christbaum coloriert Frontansicht mit Schneemann

Popup Karte Haus mit Christbaum coloriert Frontansicht mit Schneemann

Aber die Idee mit dem Licht lies mich nicht los. Erst hatte ich überlegt, die LED innen im Haus anzubringen, aber irgenwie hatte ich immer mit der Faltung so meine Probleme. Außerdem wollte ich ja nach Möglichkeit auch das man die Stromleitungen nicht sieht. Also die Idee das Licht von unten einzufügen, quasi zwischen hinterer Deckseite und der Karte. Ich habe dann erstmal geschaut wo ungefähr die Innenverstrebungen sind von dem Haus, wenn es offen aufgeklappt ist und mir dort ein kleines Löchlein gebohrt mit meiner spitzen Pinzette. Dann habe ich mir erstmal ein Testpapier und einen Teststreifen aus Resten mit Schere geschnitten und experimentiert. Ich wollte den Schalter unten in der Ecke haben, dort muss von einem ersten Schlitz die eine Seite der Stromverbindung kommen und durch den zweiten Schlitz die zweite Seite (plus und Minus, das kann man selbst entscheiden, was so lang geht, man muss nur dementsprechend die Knopfzelle einlegen. (im Bild die rote Stromleitung geht auf der Rückseite weiter)

Muster Papierstreifen mit Verlauf der Kupferbänder als Stromleiter

Muster Papierstreifen mit Verlauf der Kupferbänder als Stromleiter

Die blaue Litze habe ich nicht komplett aufgeklebt sondern das Ende noch mit der Schutzfolie gelassen, dieses Teil wird dann durch den ersten Schlitz geführt und direkt auf der Karte in dem kleinen Batteriefach aus Foamtape befestigt.

Mini-Batteriefach für eine Knopfzelle CR2032 mit Foam-Tape und den beiden Schlitzen zur Einführung der Stromleitung

Mini-Batteriefach für eine Knopfzelle CR2032 mit Foam-Tape und den beiden Schlitzen zur Einführung der Stromleitung

Batteriefach und Loch für LED

Batteriefach und Loch für LED

Von hinten sieht es dann so aus:

Papierstreifen mit LED und Stromleitung auf Popupkarten-Rückseite

Papierstreifen mit LED und Stromleitung auf Popupkarten-Rückseite

Das Ende dieses Papierstreifens hab ich durch den zweiten Schlitz zurück auf die Vorderseite gezogen. Wenn nun eine Batterie zwischen den beiden Stromleitungen, dem Plus und Minuspol liegt, und durch Druck auf eine extra Deckseite (bei mir 3×5 cm) der Stromkreis geschlossen wird, leuchtet das Haus von innen.

Fertiger Mechanismus noch ohne Schaltabdeckung

Fertiger Mechanismus noch ohne Schaltabdeckung

Dann habe ich noch einmal (wie auch schon bei vielen Zwischenschritten) getestet, ob alles funktioniert und dann erst das Haus richtig in der Karte befestigt. Vorher immer nur mit Washitape fixiert um zu sehen, ob noch alles richtig sitzt.

Dann habe ich die Deckseiten von Miriam angebracht, die zum einen ihren Popup-Mechanismus verdecken, aber nun auch meine Stromführung für die Beleuchtung.Auch hier habe ich auf der Vorderseite hinter die Fenster noch gelbes Transparentpapier gesetzt, damit sich das auch aussen wiederholt.

Popupkarte Haus mit Christbaum von vorn

Durch den Schalter bleibt die Karte nur minimal größer offen als ohne, da ja auch der Popupmechanismus etwas aufträgt. Wer die Karte verschicken möchte, sollte damit die Batterie nicht gleich leer ist, einen Papierstreifen zwischen Batterie und oberen Kontakt legen, um so ein schließen des Stromkreislaufes zu unterbinden.

Damit man die Beleuchtung und den Schalter in Aktion sieht, hier in kleines, wenn auch wackliges, Video ohne Ton (ich hatte einfach mein Stativ vergessen in der Aufregung und Freude)

Benutzt habe ich von Sourcing Map das Kupferklebeband als Stromleiter und eine SMD LED Leuchtdiode von Sourcing Map (gekauft bei Amazon, dort aber zur Zeit nicht erhältlich)

Zeit für Kalender

Zeit für Kalender

Ups, noch noch 3 unbenutzte Blätter am Kalender. Zeit für einen neuen Kalender.

Im letzten Jahr habe ich meinen Kalender-Foto-Würfel veröffentlicht. Der kam im Dezember und viele haben gesagt, mensch, das ist ganz schön spät. Deswegen gibt es in diesem Jahr ein neues Kalendarium für den Kalender-Foto-Würfel (der nun auch günstiger ist, denn in der Ursprungsdatei war ja ein Kalendarium für 2018 drin, das ist ja nun schon fast Geschichte).

Einige haben sich letztes Jahr gewünscht, das es noch mehr Farbmöglichkeiten für den Kalender gibt. 
Da es aber so viele verschiedene Kombinationen gibt, hab ich mir überlegt, das ich euch einen (fast) komplett anpassbares Kalendarium anzubieten.
Einzig die Schriftart ist nicht veränderbar. 
Aber man kann den Rahmen in der Farbe anpassen, oder die Linien weglassen, die Sonntage anders färben, oder gar einzelne Tage einfärben für Geburtstage oder andere Jubiläen.
Auch die Hintergründe sind anpassbar, in Farbe, Transparenz oder eben auch ganz weglassen.

Aber man kann das Kalendarium auch ohne den Kalender-Foto-Würfel nutzen. Man kann sich eigene Kalenderformen, wie zum Beispiel in A4 mit Fotos und dann gebunden mit Bindedraht, man kann es aus Flexfolie plotten und auf einen Beutel pressen, als Geschenkverpackung, und ich habe euch auch noch eine neue Kalenderform zur Verfügung gestellt, einen Lesezeichenkalender.

 

Wer beides kauft, das Kalendarium und den Lesezeichenkalender, bekommt den Lesezeichenkalender 75% billiger, also für 0,45€.

Und ab sofort gibt es einen automatischen Summenrabatt. Wer für mehr als 10 Euro einkauft bekommt automatisch einen Rabatt von 10 %. Ich wollte es damit für euch so einfach wie möglich machen.

Freundschaft heißt so…

Freundschaft heißt so…

Als ich das Stempelset “Farbenfroh durchs Jahr” von Stampin up gesehen habe, das es nur im August zu kaufen gab, musste ich es haben, aber bisher bin ich immer nur drum rum geschlichen. 
Dabei fand ich den Satz Freunschaft heißt so, weil man mit Freunden alles schafft, so genial.

Und irgendwie passte er gestern auch.

Denn alle zwei Wochen Freitags abends gibt es in der Facebookgruppe von Memories4you ein Live-Video von Nicole Weiße,alias Stempeldreams76.
Dort zeigt sie jedesmal eine Karte oder eine Scrapbookseite, wie sie die erstellt und man kann ihr quasi über die Schulter schauen.
Vor zwei Wochen hatte sie gefragt, ob wir uns was besonderes wünschen. Da ich mich mit den Oxide Distress immer noch etwas schwer tue (obwohl alle sagen die Ergebnisse sind klasse), hab ich mir das gewünscht und es wurde gestern gleich umgesetzt. Nicoles Ergebnis könnt ihr auf ihrer Seite sehen.

Ich habe parallel mitgebastelt. Eigentlich nur auf einem Restbogen Pappe, so als Test, und so einen schönen Grunge-Stempel wie sie hatte ich auch nicht, aber die tollen Stempel Farbenfroh durchs Jahr von Stampin’ Up!.
Ich habe dann mein Schmierergebnis in der Gruppe gezeigt und Nicole und Antje (die Frau im Ohr bei Nicole während der Videos) meinten dann, jetzt noch colorieren und dann als Karte fertig stellen.

Also heute die Polychromos rausgeholt (jaja ich konnte doch nicht wiederstehen, die musste ich einfach haben und das Malergebnis ist einfach genial) und coloriert.
Und hier ist sie meine Freundschaftskarte.


Ich habe auch schon jemanden im Kopf, der sie bekommen soll. Mehr verrate ich aber nicht.

Hochzeit unter Bäumen

Hochzeit unter Bäumen

Schon vor einiger Zeit bat mich mich die Patentante meiner Tochter ihr eine Tunnelkarte im Rahmen zur Hochzeit zu machen. Das hab ich natürlich sehr gern gemacht.
Als Motiv habe ich die Tunnelkarte “Brautpaar unter Bäumen” von Miriamkreativ  gewählt.
Da ich die Karte hinterher colorieren wollte, habe ich sowohl die Karte, als auch den Rahmen aus weißem Bastelkarton von Folia geschnitten (den den Miriam hier empfiehlt)
Zum colorieren habe ich hier die Aquarellbuntstifte gewählt und meinen feinsten Pinsel.

Mittlerweile brauche ich auch keine Anleitung mehr für den Rahmen und es geht echt flott. Hinten ist auch noch eine Lichterkette versteckt, so das man den Rahmen wie oben im Titelbild auch beleuchten kann.

Da auch Geld mitverschenkt werden sollte habe ich auf der Rückseite noch meine 2 in 1 Umschlagkarte angebracht (und prompt vergessen davon ein Foto zu machen)

Die Patentante war begeistert und ich hoffe, das Brautpaar auch (bisher habe ich noch nichts gehört, aber ich habe auch noch nicht nachgefragt)

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