Beleuchtete Popupkarte

Beleuchtete Popupkarte

Vor ein paar Tagen hat Miriam ihre neue Popupkarte Haus mit Christbaum vorgestellt. Und da hatte ich gleich irgendwie die Idee, wie wäre es, die zu beleuchten.
Das war schon immer so ein Traum, eine beleuchtete Popupkarte. Aber würde ich das hinbekommen? Wohin mit der winzigen LED – wie umsetzen, das sie nicht die ganze Zeit leuchtet, wie die Stromleiter verstecken? Lauter Fragen.

Also hab ich die Karte erst einmal geplottet und mit Polychromosstiften coloriert. Ich wollte es so aussehen lassen, das gerade frisch Schnee gefallen ist, aber man noch das Tannengrün und auch das Vogelhäuschen gut sehen kann. Ich habe dann kurz überlegt, sogar Möbel von innen zu zeichnen, aber das habe ich wieder verworfen. Stattdessen habe ich von innen hinter die Fenster gelbes Transparentpapier geklebt, so das es auch unbeleuchtet schon ein bisschen wie hell erleuchtet aussieht.

Popup Karte Haus mit Christbaum coloriert Seitenansicht mit Vogelhaus

Popup Karte Haus mit Christbaum coloriert Seitenansicht mit Vogelhaus

Popup Karte Haus mit Christbaum coloriert Frontansicht mit Schneemann

Popup Karte Haus mit Christbaum coloriert Frontansicht mit Schneemann

Aber die Idee mit dem Licht lies mich nicht los. Erst hatte ich überlegt, die LED innen im Haus anzubringen, aber irgenwie hatte ich immer mit der Faltung so meine Probleme. Außerdem wollte ich ja nach Möglichkeit auch das man die Stromleitungen nicht sieht. Also die Idee das Licht von unten einzufügen, quasi zwischen hinterer Deckseite und der Karte. Ich habe dann erstmal geschaut wo ungefähr die Innenverstrebungen sind von dem Haus, wenn es offen aufgeklappt ist und mir dort ein kleines Löchlein gebohrt mit meiner spitzen Pinzette. Dann habe ich mir erstmal ein Testpapier und einen Teststreifen aus Resten mit Schere geschnitten und experimentiert. Ich wollte den Schalter unten in der Ecke haben, dort muss von einem ersten Schlitz die eine Seite der Stromverbindung kommen und durch den zweiten Schlitz die zweite Seite (plus und Minus, das kann man selbst entscheiden, was so lang geht, man muss nur dementsprechend die Knopfzelle einlegen. (im Bild die rote Stromleitung geht auf der Rückseite weiter)

Muster Papierstreifen mit Verlauf der Kupferbänder als Stromleiter

Muster Papierstreifen mit Verlauf der Kupferbänder als Stromleiter

Die blaue Litze habe ich nicht komplett aufgeklebt sondern das Ende noch mit der Schutzfolie gelassen, dieses Teil wird dann durch den ersten Schlitz geführt und direkt auf der Karte in dem kleinen Batteriefach aus Foamtape befestigt.

Mini-Batteriefach für eine Knopfzelle CR2032 mit Foam-Tape und den beiden Schlitzen zur Einführung der Stromleitung

Mini-Batteriefach für eine Knopfzelle CR2032 mit Foam-Tape und den beiden Schlitzen zur Einführung der Stromleitung

Batteriefach und Loch für LED

Batteriefach und Loch für LED

Von hinten sieht es dann so aus:

Papierstreifen mit LED und Stromleitung auf Popupkarten-Rückseite

Papierstreifen mit LED und Stromleitung auf Popupkarten-Rückseite

Das Ende dieses Papierstreifens hab ich durch den zweiten Schlitz zurück auf die Vorderseite gezogen. Wenn nun eine Batterie zwischen den beiden Stromleitungen, dem Plus und Minuspol liegt, und durch Druck auf eine extra Deckseite (bei mir 3×5 cm) der Stromkreis geschlossen wird, leuchtet das Haus von innen.

Fertiger Mechanismus noch ohne Schaltabdeckung

Fertiger Mechanismus noch ohne Schaltabdeckung

Dann habe ich noch einmal (wie auch schon bei vielen Zwischenschritten) getestet, ob alles funktioniert und dann erst das Haus richtig in der Karte befestigt. Vorher immer nur mit Washitape fixiert um zu sehen, ob noch alles richtig sitzt.

Dann habe ich die Deckseiten von Miriam angebracht, die zum einen ihren Popup-Mechanismus verdecken, aber nun auch meine Stromführung für die Beleuchtung.Auch hier habe ich auf der Vorderseite hinter die Fenster noch gelbes Transparentpapier gesetzt, damit sich das auch aussen wiederholt.

Popupkarte Haus mit Christbaum von vorn

Durch den Schalter bleibt die Karte nur minimal größer offen als ohne, da ja auch der Popupmechanismus etwas aufträgt. Wer die Karte verschicken möchte, sollte damit die Batterie nicht gleich leer ist, einen Papierstreifen zwischen Batterie und oberen Kontakt legen, um so ein schließen des Stromkreislaufes zu unterbinden.

Damit man die Beleuchtung und den Schalter in Aktion sieht, hier in kleines, wenn auch wackliges, Video ohne Ton (ich hatte einfach mein Stativ vergessen in der Aufregung und Freude)

Benutzt habe ich von Sourcing Map das Kupferklebeband als Stromleiter und eine SMD LED Leuchtdiode von Sourcing Map (gekauft bei Amazon, dort aber zur Zeit nicht erhältlich)

Zeit für Kalender

Zeit für Kalender

Ups, noch noch 3 unbenutzte Blätter am Kalender. Zeit für einen neuen Kalender.

Im letzten Jahr habe ich meinen Kalender-Foto-Würfel veröffentlicht. Der kam im Dezember und viele haben gesagt, mensch, das ist ganz schön spät. Deswegen gibt es in diesem Jahr ein neues Kalendarium für den Kalender-Foto-Würfel (der nun auch günstiger ist, denn in der Ursprungsdatei war ja ein Kalendarium für 2018 drin, das ist ja nun schon fast Geschichte).

Einige haben sich letztes Jahr gewünscht, das es noch mehr Farbmöglichkeiten für den Kalender gibt. 
Da es aber so viele verschiedene Kombinationen gibt, hab ich mir überlegt, das ich euch einen (fast) komplett anpassbares Kalendarium anzubieten.
Einzig die Schriftart ist nicht veränderbar. 
Aber man kann den Rahmen in der Farbe anpassen, oder die Linien weglassen, die Sonntage anders färben, oder gar einzelne Tage einfärben für Geburtstage oder andere Jubiläen.
Auch die Hintergründe sind anpassbar, in Farbe, Transparenz oder eben auch ganz weglassen.

Aber man kann das Kalendarium auch ohne den Kalender-Foto-Würfel nutzen. Man kann sich eigene Kalenderformen, wie zum Beispiel in A4 mit Fotos und dann gebunden mit Bindedraht, man kann es aus Flexfolie plotten und auf einen Beutel pressen, als Geschenkverpackung, und ich habe euch auch noch eine neue Kalenderform zur Verfügung gestellt, einen Lesezeichenkalender.

 

Wer beides kauft, das Kalendarium und den Lesezeichenkalender, bekommt den Lesezeichenkalender 75% billiger, also für 0,45€.

Und ab sofort gibt es einen automatischen Summenrabatt. Wer für mehr als 10 Euro einkauft bekommt automatisch einen Rabatt von 10 %. Ich wollte es damit für euch so einfach wie möglich machen.

Schritt für Schritt zur colorieren Tunnelkarte im Rahmen

Schritt für Schritt zur colorieren Tunnelkarte im Rahmen

Ich liebe ja die Tunnelkarten von Miriamkreativ. Seit es den passenden Rahmen dafür gibt, coloriere ich sie liebend gern.
Ich nehme euch mal mit, Schritt für Schritt. 

Zunächst habe ich alle Teile vorbereitet und aus weißen Bastelkarton geplottet.
Zum colorieren habe ich meine Marco Raffine Buntstifte benutzt und Distress Oxide Stempelfarben.
Ich beginne bei den Tunnelkarten immer mit der Lage mit dem Hauptmotiv. Das ist meist die dritte Lage bei Miriam. 

Ich lege mir immer ein weißes Blatt drunter markiere mir die Ränder und zeichne mir eine Lichtquelle ein, die mir beim colorieren hilft. 

Hier beginne ich mit dem Pilz. Ich fange am Rand an und lasse die Farbe auslaufen bis zu der Stelle wo es am hellsten ist . 

Teilweise gehe ich am Ende an den hellsten Stellen noch mal mit weiß drüber. 

Dann geht es weiter mit der letzten Lage weiter. Auch hier lege ich es mir auf meine Markierung mit der Lichtquelle und coloriere.

Zur Kontrolle lege ich mir die dritte Lage drauf. Anfangs war mir das Laub des Baumes zu grün, deswegen bin ich mit Orange drüber gegangen und so wie es jetzt ist gefällt es mir. Nun arbeite ich nach vorn, also weiter mit der zweiten Lage. Wieder das gleiche mit der Lichtquelle und immer mal wieder die anderen Lagen hinzufügen um den Gesamteindruck zu sehen. 
Manchmal lasse ich die erste Lage weiß, hier gefiel mir das aber nicht. 

Hier habe ich mit Distress Oxide gearbeitet. (vintage photo, peeled paint, fosilized amber) und alles mit einander verblendet. 

Mit Wasser besprüht und mit einem Küchentuch abgetupft. Unten in die Ecke habe ich herbstbunt gestempelt (Stempel von Memories4you) 
Den Innenrahmen und auch die übrigen Lagen habe ich mit vintage Photo getönt. 

Den Hintergrund habe ich ebenfalls mit distress oxide gestaltet. Die gleichen Farben wie oben dazu noch ein blauton (broken China) 

Hier wollte ich dann meinen eigenen Stencil aus meinem Kartenset Pusteblume ausprobieren. 
Ich habe ihn mit Wasser besprüht und es dann mit der nassen Seite nach oben auf den Tisch gelegt und dann die Rückseite mit der Farbe auf den nassen Stencil gelegt und einen Moment gewartet damit die Farbe mit dem Wasser reagieren kann. Anschließend wieder mit Küchentuch abgetupft. 

Jetzt war ich mir unschlüssig ob ich den Rahmen weiß lasse oder auch farbig gestalten soll. Ich habe mich für weiß entschieden aber vielleicht mache ich auch noch einen farbigen Rahmen. 

Fertig ist nach insgesamt knapp 3 Stunden ein kleines Kunstwerk. 

 

 

 

Mix Media Aktion mit dem Kartenset Pusteblume

Mix Media Aktion mit dem Kartenset Pusteblume

Ich liebe meinen Plotter und ich liebe Stempel, Stifte, Pinsel überhaupt alle möglichen Farben. Ich tobe mich gern aus.
Und dazu möchte ich euch auch ermuntern. Deswegen gibt es mein Kartenset Pusteblume bis Dienstag 28.08.2018 umsonst. Und ich rufe euch auf, daraus ganz viele Karten mit verschiedenen Medien zu gestalten. Also eine Mix Media Aktion. 
Im Kartenset sind ganz verschiedene Dinge enthalten. 
Da ist eine fertige Faltkarte mit einer eingearbeiteten Pusteblume, da sind zwei Grundkarten mit jeweils passenden Auflegern, zwei Digistamps, zwei Stencil-Schneidvorlagen und zwei Plottdateien, die sowohl mit Papier als auch mit Folie zu schneiden sind.

Wer keine Schablonenfolie zu Hause hat, kann die Stencils auch aus Pappe schneiden, damit gehen trotzdem fast alle Stenciltechniken, allerdings sind sie dann nicht so haltbar.
Mich hat es schon länger gereizt, eigene Stenilvorlagen – also eigentlich Schablonenvorlagen zu gestalten. Die passende Folie lag hier auch schon lange und jetzt geht es endlich los. Die Silhouette Schablonenfolie ist nur minimal dünner als die von gekauften Stencils und lies sich aber genauso gut verarbeiten. Allerdings sollte man nicht zu feine Motive aus der Schablonenfolie schneiden. Und es empfiehlt sich auch ein frisches Messer zu nehmen was man dann nur noch dafür nimmt, denn diese doch feste Folie setzt dem Messer doch mehr zu als eine Flex oder Flockfolie. Es gibt auch noch Schablonenfolien von anderen Herstellen, die habe ich aber noch nicht getestet.

Ich habe auch schon eine Idee für ein nächstes Kartenset. Ob dieses Set erscheint, erscheidet ihr mit.
Wenn ich in meiner Gruppe (kaulamade Treffpunkt), in den Kommentaren auf meiner Facebookseite (kaulamade), oder hier in den Kommentaren mehr als 25 fertige Karten bis zum 01.09.2018 entdecke, dann wird es mindestens ein weiteres Set geben.
Wichtig ist, ihr solltet mindestens ein Teil aus meinem Set benutzen (logisch) und irgendwas anderes dazu nehmen.
Entweder colorieren, Hintergründe gestalten, Stempel hinzufügen, vielleicht auch mit Folie auf Karte pressen, lasst eurer Kreativität und Phantasie freien Raum.

Hier mal meine zwei ersten Exemplare (leider war es heute schon wieder so heiß und mein Fuß schmerzt und mit hochlegtem Bein kann ich nicht so gut basteln)
Bei dieser ersten Karte habe ich fertige Faltkarte genommen und habe das Einlegeblatt gestaltet. Dazu habe ich den Hintergrund aus dem Stampin Up Set Georgious Grunge gestempelt mit Oxide Distress und dazu einen Spruch mit Memento (leider gefällt mir jetzt die Farbe doch nicht mehr so gut) aus einem Efco-Stempelset.

Bei der zweiten Karte hab ich die Grundkarte mit verschiedenen Distress-Blautönen gestaltet darauf mit dem Stencil und Glitter die fliegenden Pusteblumenstengel gestaltet (das sieht man leider nicht so gut, weil mein Stempelkissen eingetrocknet ist, da brauche ich ein neues) darauf die Plottdatei geklebt (etwas gekürzt mit der Schere, das ist hier absolut erlaubt) 
Dazu einen Schmetterling aus einem Memories4you Stempelset mit Touchfive Markern coloriert und mit Dimensionals aufgeklebt und einen Spruch aufgestempelt.

Jetzt bin ich mega auf eure Ergebnisse gespannt.

 

Eine sehr bewegte Karte

Eine sehr bewegte Karte

Oh man, ich habe zwischendurch echt gedacht, das diese sehr bewegte Karte niemals das Licht der Welt erblickt.
Sehr bewegt, weil eben man nicht nur was rausziehen kann, sondern durch das Rausziehen auch noch ein Winkelement zum Vorschein kommt.
Und sehr bewegt war auch die Entstehungsgeschichte.

Insgesamt von Idee bis jetzt zur Veröffentlichung hat es über 6 Monate gedauert.
Immer wieder habe ich neu dran gefeilt, habe auch die Winkelemente verändert (und als ich auf Facebook sie live vorgestellt habe heute abend hatte ich gleich wieder eine Idee, nämlich noch einen Stern für Weihnachten – den gibt es dann als Freebie demnächst 😉 )

Am Ende habe ich damit wirklich nichts mehr hakt, mit einer Animation gearbeitet. Trotzdem kam die wirklich den durchbruchbringende Idee nachts. Denn irgendwie hakte die Karte immer. Dann hab ich mir gedacht, ok, Papier auf Papier und das auch noch nicht beschichtet erzeugt Reibung. Wie kann ich die Reibung verhindern? Es muss was rutschiges mit in die Karte.
Dann habe ich einfach bei meiner nächsten Karte zwei Tesafilmstreifen mit eingeklebt und das Ergebnis war phänomenal.

Jetzt war ich endlich zufrieden.
Meine Vorzeigekarte hat dann auch das Motto, was ich immer wieder hatte, bekommen, der kleine Motivator. Mal war die innere Stimme, mal mein Mann, mal eine gute Freundin und auch mein Team, die immer wieder gesagt haben, mach weiter – Danke an euch alle.

Und weil Bilder bei einer bewegten Karte nicht so viel sagen, gibt es hier noch ein kleines Ankündigungsvideo (für diejenigen, die nicht auf Facebook gucken wollen)

Ab dem 24. Juli 2018 ist die Karte bei mir im Shop erhältlich.

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