Vektorbild

Ein Vektorbild oder eine Vektorgrafik setzt sich nicht wie ein Bild aus verschiedenen einzelnen enganeinander liegenden Punkten zusammen, sondern ist eigentlich pure Mathematik.

Wie schon bei der Auflösung beschrieben, ergeben die Punkte von nicht linearen Objekten auf Bildern bei starker Vergrößerung Treppenstufen. Aber eigentlich möchte man ja das eine Kurve immer eine gleichmässige Kurve bleibt.

Dies erreicht man durch eine Vektorgrafik.
Hier werden Linien und Kreise nicht durch Punkte (oder eigentlich sogar besser kleine Quadrate) dargestellt, sondern durch die geometrische Beziehung von Vektoren.

Durch diese Darstellung gibt es keine Qualitätsverluste beim Vergrößern oder Verkleinern.

Um eine Linie (egal ob linear oder als Kurve) darzustellen, braucht es also immer mindestens zwei Punkte (Ankerpunkte) und die Beziehung der beiden Punkte zueinander.
Diese Verbindung zwischen den Punkten nennt man Pfadsegment. Mehrere Segmente ergeben den Pfad.

Es gibt verschiedene Dateiformate für Vektorbilder wie SVG, DXF. Aber auch jedes Vektorprogramm (wie Adobe Illustrator oder Inkscape) hat sein eigenes Format. Genau wie auch die eigenen Programme der Schneidplotter (Silhouette Studio).